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Julie Oppermann
17. Oktober - 22. November 2014

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Die Galerie Stefan Röpke freut sich, die Ausstellung “Raster” mit neuen Arbeiten der Künstlerin Julie Oppermann vom 17. Oktober bis 22. November 2014, präsentieren zu können.

Die Arbeiten Julie Oppermanns liegen am Knotenpunkt, an dem Wissenschaft, Technologie und Bildende Kunst aufeinander treffen. Mit ihrer dritten Einzelausstellung fährt Oppermann fort, visuelle Phänomene, die sich durch Schichtung und Wiederholung verschiedener Muster ergeben, zu untersuchen, die Spannung zwischen Wahrnehmung und Erkennen als Teil visueller Erfahrung zu beleuchten. Dieses Interesse wurde vor dem Hintergrund ihres Studiums der Neurowissenschaften in ihr geweckt. Mit Hilfe eines Computerprogramms experimentiert sie mit den unterschiedlichen Mustern und Farben. Sie kann mit den feinen Verschiebungen in die Winkel der Schichten, Schatten und Farbtöne spielen, um Moiremuster zu erzeugen, die zur Basis ihrer Malerei werden.

Oppermann benutzt verschiedene Methoden als Teil ihres Malprozesses. Genauigkeit, um die Moiremuster vom Bildschirm auf die Leinwand zu bringen, ist erforderlich, wo Maße, Winkel und Methoden wie Abdecken und Schablonen anbringen eine wichtige Rolle spielen. Aber dadurch, dass sie die Farbe mit Rollen und Bürsten aufträgt, wird der physische Aspekt ihrere Arbeit deutlich. Sie schafft einen malerischen Kontrapunkt zu der Exaktheit der original Computer generierten Muster. Während die optische Illusion aufrechterhalten wird, die auf die Wissenschaft des Sehens verweist, ist es ihr möglich malerisches Interesse in die Komposition und Oberfläche mit einfließen zu lassen, indem sie verschiedene kunsthistorische Referenzen beginnend beim Impressionismus über Colorfield Painting und Op-art bis hin zu Drucken und vielem mehr einbezieht.

Die Mehrheit der Arbeiten, die in dieser Ausstellung präsentiert werden, zeigen zum ersten Mal großformatige Punkt-Muster, mit denen Oppermann in Monoprints oder kleineren Bildern experimentierte. Diese erweiterte Skala erlaubte ihr einerseits die Subtilität iherer Arbeiten zu beleuchten, wie geringere kompositionelle Verschiebungen eine visuelle Veränderung herbeiführen können, und andererseits die elektrische visuelle Energie, die ihre Farben- und Musterkompositionen erreichen können.

Julie Oppermann lebt und arbeitet in Berlin und New York. Ihre Arbeiten wurden kürzlich in Einzelausstellungen in Madrid, Los Angeles und New York gezeigt. Ihre Werke sind in verschiedenen privaten und öffentlichen Sammlungen wie dem Fine Arts Museum in Houston und dem Museum of Contemporary Art in San Diego vertreten. Sie war für den Berlin Art Prize 2014 und 2012 nominiert und absolvierte zwei Residency Programme: Residência Artística, FAAP in São Paulo, Brazilien und das Frühlingssemester Austausch Stipendium der Universät der Künste in Berlin. Julie Oppermann machte ihren M.F.A. in Malerei am Hunter College, New York.
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